Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen

Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Philippinen

Aktuelles

Assistent*in für die Öffentlichtkeitsarbeit gesucht!

Assistent*in für die Öffentlichtkeitsarbeit gesucht!

Wir suchen ab dem 1. Oktober 2020 eine Honorarkraft für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts. Zeitraum: 1. Oktober 2020 bis 31. Dezember 2020 (mit Aussicht auf Verlängerung) Bezahlung: 450,00 Euro pro Monat Aufgaben: Medienbeobachtung im Kontext der Menschenrechtssituation in den Philippinen,...

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Mord an Zara Alvarez

Die philippinische Menschenrechtsverteidigerin, Lehrerin und alleinerziehende Mutter einer minderjährigen Tochter, Zara Alvarez,wurde am Abend des...

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Advocacy 

Wir vertreten als Nichtregierungsorganisationen die Interessen der Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen in den Philippinen gegenüber den menschenrechtlichen Ausschüssen und Gremien der internationalen Zusammenarbeit der Bundesregierung und der internationalen Organisationen, wie der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.

Menschenrechte in den Philippinen

Die Philippinen haben sich durch die  Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) sowie der Ratifizierung verschiedener UN-Menschenrechtsabkommen zum Schutz, der Achtung und der Gewährleistung der Menschenrechte verpflichtet. Die Umsetzung in der philippinischen Verfassung von 1987 sowie weiteren Abkommen (wie etwa der Bill of Rights) und Institutionen (wie etwa der staatlichen Menschenrechtskommission – CHR) verankert. Von den neun bedeutendsten UN-Menschenrechtsabkommen haben die Philippinen acht ratifiziert. Die UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen wurde bisher nicht von den Philippinen unterschrieben oder ratifiziert:

  • UN-Zivilpakt (1986)
  • UN-Sozialpakt (1974)
  • UN-Anti-Folterkonvention (1986)
  • UN-Frauenrechtskonvention (1981)
  • UN-Anti-Rassismuskonvention (1967)
  • UN-Wanderarbeiterkonvention (1995)
  • UN-Kinderrechtskonvention (1990)
  • UN-Behindertenrechtskonvention (2008)
  • UN-Konvention gegen Verschwindenlassen (nicht von den Philippinen ratifiziert)

Einzelfälle

Das AMP dokumentiert und begleitet Einzelfälle politischer Morde sowie Kriminalisierungen und Verschwindenlassen von Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen, die die Methodik der strukturellen Menschenrechtsverletzungen verdeutlichen. Eine Liste aller Fälle politischer Morde an Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen erscheint im AMP-Menschenrechtsbericht.

  • Verschwinden lassen
  • Kriminalisierung
  • Politische Morde

Lobby-Aktivitäten

Wenn von Lobbyismus die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an Vertreter*innen wirtschaftlicher Interessen. Dabei machen sich zivilgesellschaftliche Akteur*innen schon seit den 1990er Jahren als neue Lobbykräfte für die Demokratie stark und verschaffen ihren Anliegen so in der Politik gehör. Auch das AMP wirkt mit den Lobbyinstrumenten der Zivilgesellschaft auf Entscheider*innen und Multiplikator*innen in der Deutschland, der EU und der UN ein, mit dem Ziel zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Philippinen beizutragen.

Was wir tun:

  • Beobachtung der Menschenrechtssituation in den Philippinen durch direkte Informationen unserer Partner, durch eigene Reisen und durch Medienbeobachtung
  • Dokumentation von Einzelfällen schwerer Menschenrechtsverletzungen
  • Schreiben von Aktions- und Lobbybriefen
  • Regelmäßig erscheinende Analysen und AMP-Bericht zur Situation der Menschenrechte in den Philippinen
  • Briefing politischer Entscheidungsträger*innen, Parlamentarier*innen sowie von Missionen und Delegationen in die Philippinen
  • Organisation politischen Fachgesprächen und Vernetzungsworkshops

Publikationen

Menschenrechtsbericht zu den Philippinen

Vor dem Hintergrund signifikant ansteigender Menschenrechtsverletzungen veröffentlicht das AMP alle zwei bis drei Jahre einen umfassenden Menschenrechtsbericht. Grundlage der Berichte sind Informationen, Fälle und Kernanliegen unserer philippinischen Partner*innenorganisationen um international auf Menschenrechtsverletzungen in den Philippinen aufmerksam zu machen.

Aktionsmaterial und Weitere Berichte

Advocacy-Arbeit richtet sich an Entscheidungsträger*innen aus der Politik und an Multiplikator*innen in Deutschland, der EU und der UN. Dafür publizieren wir Statements, Pressemitteilungen und weitere Dokumente sowie Berichte in Kooperation mit den Internationalen Advocacy Netzwerken (IAN) um zur Verbesserung der Menschenrechtslage und zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen in den Philippinen beizutragen.

Über uns

Das Aktionsbündnis Menschenrechte Philippinen

Ziel des “Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen” (AMP) ist es, durch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit auf Entscheider*innen und Multiplikator*innen in Deutschland, der EU und auf UN-Ebene zu wirken, um zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Philippinen beizutragen. Das Bündnis erstellt seit seiner Gründung im August 2007 Publikationen, koordiniert politische Fachgespräche und organisiert Netzwerkveranstaltungen.

Thematische Schwerpunkte der Arbeit sind die große Zahl der politisch motivierten Morde, die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen und Regierungskritiker*innen sowie die Praxis des erzwungenen Verschwindenlassens. Darüber hinaus beobachten wir einen zunehmend menschenrechtsfeindlichen und gewaltverherrlichenden Diskurs in den Philippinen, dem wir mit unserer Arbeit entgegenwirken wollen.